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1 Woche her

Vereinigung der Traditionsregimenter Oberösterreichs und Salzburgs

„Der Nachteil der Intelligenz besteht darin, dass man ununterbrochen gezwungen ist, dazuzulernen.“(George Bernard Shaw)EXERZIERTAG 2020 – SCHLOSS EBELSBERGDas „Exerzierreglement für die k. u. k. Fußtruppen“ bildete die Grundlage für das Exerzieren und somit das öffentliche Auftreten von Traditionseinheiten. Das Exerzieren der Kavallerie (aufgesessen) wird in diesen Ausführungen nicht berührt.Das vorgenannte Reglement soll möglichst originalgetreu angewendet werden, wohl in dem Bewusstsein, dass sich einige Punkte daraus heute nicht mehr so umsetzen lassen. Auf keinen Fall sollte der bequeme Weg beschritten werden und „bundesheerangepasst“ exerziert werden. Auch ist das Argument der Gleichförmigkeit bei gemeinsamen Ausrückungen mit dem Bundesheer ein sehr Schwaches.Um diesen Ansprüchen genügen zu können, veranstaltet das „k. k. Landwehrinfanterieregiment Linz Nr. 2“ gemeinsam mit der „Vereinigung der Traditionsregimenter Oberösterreichs und Salzburgs“ den bereits traditionellen Exerziertag zu Beginn der Ausrückungssaison.Am Samstag, den 21. März 2020 bietet das Schloss Ebelsberg und der dazugehörige Schlosspark das dazu notwendige Ambiente. (4030 Linz, Ebelsberger Schloßweg 7)Anmeldungen sind an die eMail-Adresse: kommandant@linzer-zweier.at bis 16. März 2020 zu richten.Der Anmeldung ist die Anzahl der Teilnehmer, ob die Fahne mitgenommen wird und ob Teilnehmer für eine Kommandantenschulung vorzusehen sind, beizuschließen.Der Dienstplan sieht allgemeines Fußexerzieren, Handhabung der Fahne bzw. Standarte und Kommandieren vor. Der Exerziertag beginnt pünktlich um 10.00 Uhr mit der Meldung der Teilnehmer an den Ausbildungsleiter und endet mit der abschließenden Meldung um 15.00 Uhr. Dazwischen ist eine Mittagspause von 12.00 – 13.00 Uhr eingeplant.Als Adjustierung ist die jeweilige korrekte Traditionsuniform vorgeschrieben, keinesfalls werden Mischformen akzeptiert, seien es nun zivile Adjustierung oder moderne Militäruniformteile.Gemäß der österreichischen Datenschutzgrundverordnung dürfen wir darauf hinweisen, dass während der Veranstaltung Fotos und Videos gemacht werden, die für Nachbesprechungen und Berichte auf Homepage und Facebook verwendet werden. Die Anmeldung zum Exerziertag schließt eine Zustimmung zu diesen Punkten mit ein.Eine Woche nach dem Exerziertag findet am Samstag, 28. März 2020 die auch bereits zur Tradition gewordene Frühjahrparade des k. u. k. Dragonerregiments Nr. 7 in Linz statt. Sohin ist der Exerziertag ein bestens geeignete Möglichkeit sich auf die Frühjahrsparade entsprechend vorzubereiten.Für weitere Informationen: kommandant@linzer-zweier.at(Redakteur: Gerhard Utz) ... See MoreSee Less

2 Wochen her

Vereinigung der Traditionsregimenter Oberösterreichs und Salzburgs

SUBordination: „Die Fähigkeit, um zwei Grad dümmer zu erscheinen, als der nächste Vorgesetzte tatsächlich ist.“(unbekannt)SUBordination – EDLER GEHORSAMDie Hauptpflicht der Untergebenen besteht im unbedingten Gehorsam und strenger Subordination.Eine Pflicht, welche jeder Untergebene seinem Vorgesetzten und auch jeder Niedere (Rangjüngere) den Höheren (Rangälteren), sobald diese die Befehlsgebung ergreifen, des Dienstes wegen zu leisten schuldig ist.Die SUBordination per se ist eine edle, auf das allgemeine Wohl abzielende Unterordnung des eigenen Willens unter Gesetz und Befehl.Ihre strenge Beobachtung ist zur Aufrechterhaltung der Ordnung und des festen Gefüges der Kriegsmacht unbedingt erforderlich – sie ist die wesentlichste Bedingung der gedeihlichen Wirksamkeit des Heeres.Die Pflicht der SUBordination umfasste alle aktiven Personen der bewaffneten Macht.METHODEZur Abrichtung der Soldaten setzte das Militär auf die systematische Anwendung von körperlicher und psychischer Gewalt. Demütigungen, Drohungen und die Anwendung drastischer Körperstrafen prägten den soldatischen Alltag. Wenngleich die öffentliche Kritik zu umfangreichen Reformen führte, vermag sie doch die Realität des Kasernenalltags nur bedingt zu verbessern.Die Prügelstrafe schien für die aus allen Schichten rekrutierten Bürgersoldaten zum inadäquaten Sanktionsmittel geworden zu sein. Das Militär sollte nicht mehr nur (Unter)Ordnung und Disziplin lehren, sondern als „Schule der Männlichkeit“ auch Sekundärtugenden wie Ehrgefühl und Selbstständigkeit für das spätere Leben als „Mann und Staatsbürger“ vermitteln. Wenngleich ein umfangreiches Disziplinarstrafrecht, welche Strafen auf einzelne Vergehen zu folgen hatten, zu Diensten war, konnte selbiges von den Chargen flexibel ausgelegt und gehandhabt werden. Die Grenzen zwischen militärischem Drill, einer übermäßigen Anwendung der Sanktionen, der Schikane und der Misshandlung waren fließend. Das Disziplinarstrafrecht kam nicht nur bei konkreten Vergehen zur Anwendung, sondern diente den Vorgesetzten als universales Disziplinierungsinstrument. Renitente, pflichtvergessene oder sonstwie von der streng geregelten Norm abweichende Soldaten konnten jederzeit zur SUBordination gezwungen werden. Nicht selten wurde auch aus Prinzip gestraft, wobei das passende Vergehen im streng regulierten Kasernenalltag schnell bei der Hand war. Die öffentliche Kritik führte dazu, dass nach Einführung der Allgemeinen Wehrpflicht die Stock- bzw. Prügelstrafen mit dem 1869 reformierten Disziplinarstrafrecht entfielen. Entgegen den offiziellen Milderungen im Disziplinarstrafrecht wurde im militärischen Alltag allerdings weiterhin gedemütigt, schikaniert, bestraft und auch geprügelt. Systematische Demütigungen, Sanktionsandrohungen und die Anwendung drastischer Strafen zielten auf die Zerstörung der zivilen Identität mit dem Zweck der Internalisierung von absolutem Gehorsam, Affektkontrolle und Angstunterdrückung im Kampf. Durch diese Form der militärischen Abrichtung gewann die Allgemeine Wehrpflicht an gesamtgesellschaftlicher Relevanz. Zum einen wurde sie von den meisten männlichen Staatsbürgern der Monarchie durchlaufen, zum anderen verbreiteten sich von hier die von den Männern internalisierten militärischen „Werte“ und „Forderungen“ über ihre Rolle als Ehemänner und Väter in die zivile Welt.SUBmission – SEXUELLER GEHORSAM Folgt man geheimen Aufzeichnungen so sehen einige Forscher das mittelalterliche Phänomen der höfischen Liebe in all seiner sklavischen Unterwerfung und Hingabe als einen, zumindest teilweisen Vorläufer von BDSM. Andere wiederum sehen BDSM als eine spezielle Art des Sexualverhaltens, welche ihren Ursprung am Anfang des 18. Jahrhunderts hat, als es in den westlichen Gesellschaften üblich wurde, Sexualverhalten medizinisch und juristisch zu kategorisieren. Berichte über auf Flagellation spezialisierte Bordelle reichen sogar bis zum Jahr 1769 zurück. Obwohl die Namen Marquis de Sade und Leopold von Sacher-Masoch eng mit den Begriffen Sadismus and Masochismus verbunden sind, ist es doch gerade im Fall de Sades offensichtlich, dass sich dessen Biographie und Verhaltensweisen mit dem für das moderne Verständnis des heutigen BDSM ganz wesentlichen Begriff der „Freiwilligkeit“ nicht in Übereinstimmung bringen lassen und hier liegt die psychische Weiterentwicklung der gewollten, gar gewünschten Unterwerfung im Gegensatz zu ihrem Ursprung oder im Vergleich zur militärischen SUBordination.(Quellen: Soldatenabrichtung: Gewalt als militärisches Instrument zur Gehorsamsproduktion, Jakob Zenzmaier; Dienstregelement für das k.u.k. Heer, Erster Teil, 1909; Wikipedia)(Redakteur: Helene Schnöll) ... See MoreSee Less

6 Monate her

Vereinigung der Traditionsregimenter Oberösterreichs und Salzburgs

Die feierliche Beisetzung findet am„Dienstag, 27. August 2019, 11:Uhr, am Friedhof in Salzburg-Aigen“statt.Die Anmeldung für die teilnehmenden Traditionsverbände, Garden und Kameradschaften möge bis Freitag, 23.08.2019, 18:00 Uhr, an den Gesamtkommandierenden, Oberst Gerhard Utz, LIR. 2, unter utz.obstlt@gmail.com, erfolgen.Der Ablaufplan wird elektronisch versendet bzw. kann unter obiger E-Mail-Adresse angefordert werden. ... See MoreSee Less

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Respekt und Ehre...ich vergesse nicht der zeit zusammen passiert

Wunderschön geschrieben

6 Monate her

Vereinigung der Traditionsregimenter Oberösterreichs und Salzburgs

REQUIESCAT IN PACE Hauptmann-Auditor Mag. iur. Albert Heinrich Reiterer ... See MoreSee Less

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